Projekte

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Alle unsere Projekte werden mit dem Ziel, Jugendliche mit Migrationshintergrund  im Prozess der Identitätsentstehung aber auch begleitende Lehrpersonen der Volksschulen bei einer gesunder Integration von Migrantenkinder in die Schweizer Gesellschaft zu unterstützen.

 

Das Projekt: Vaterland und Heimat

Das Thema: In der Schweiz leben einige junge Leute, die Probleme mit ihrer Integration in die Schweizer Gesellschaft haben. Dies betrifft unter anderem Junge Leute vom Balkan. Eine Folge davon sind eine Abneigung gegenüber der Gesellschaft und negative Vorurteile, die nur schwer abzulegen sind. Das Projekt konzentriert sich auf diese Probleme und bietet Lösungen zu selbigen.

Gesetztes Ziel: Jugendliche aus ehemaligem Jugoslawien gedanklich anzustossen, damit sie verstehen, dass die Schweiz ihre Heimat ist. Die Heimat, die man nicht weniger als sein Vaterland achten und pflegen sollte. Ein Land, gegenüber dem man Wertschätzung und ganz gewiss nicht feindselige Gefühle empfinden sollte.

Methode: Um den jungen Menschen die Schweiz besser näher zu bringen und als Heimat zu präsentieren, verwenden wir als Methode das parallele Lernen der Geschichte des Vaterlands und der Heimat - alles mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten und Berührungspunkte erarbeiten zu können, um die gemeinsamen Werte, für die beide Länder stehen, in den Vordergrund stellen zu können.

Aktivitäten: Um die Identitätskrise überwinden zu können, werden in 6 Lektionen folgende Themen behandelt: Identitäten, Zugehörigkeiten, Erfahrungen von Ablehnung und Diskriminierung, Zukunftsgestaltung: Chancen – Schwierigkeiten – Unterstützungen.

Das Projekt Vaterland und Heimat wurde in Zusammenarbeit mit Herrn Bruno Rütsche von der FABIA (Fachstelle für die Beratung und Integration von Ausländerinnen und Ausländern Luzern) entwickelt und erfolgreich in HSK-Schulen im Kanton Luzern und Kanton Zug implementiert. Dieses Projekt wurde von der DISG Luzern und Sozialamt des Kantons Zug bewilligt und finanziell unterstützt.

Dienststelle Soziales und Gesellschaft

Fachstelle Integration

 

Das Projekt : Pro Jugend

Das Projekt „Pro Jugend“ist in Vorbereitungsphase.

 

 «Man kann jeden Menschen erreichen – aber man muss sich seiner inneren Konflikte bewusst sein.» (Metin Aysel). Empathie ist zweifellos eine Kernkompetenz in der Jugendarbeit. Gerade bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind die Herausforderungen an Fachpersonen oft enorm. Migrationsjugendliche sind nicht einfach «anders» als Jugendliche mit Schweizer Hintergrund. Aber für Jugendliche mit Migrationshintergrund können sich Wert- und Sinnfragen anders stellen. Und auch die Dynamiken und Erwartungen ihres Umfeldes können sehr unterschiedlich sein.

Mit diesem Projekt wollen wir grundlegende Informationen über Kinder mit Wurzeln aus dem ehemaligen Jugoslawien geben: Woher sie kommen, welchen Ethnien sie anhören, was sind die grundlegenden Werte und Normen, die in der Kinderstube (oder aus den Herkunftsländern Ihrer Eltern) kommen. Auf welche Schwierigkeiten können diese Kinder im Prozess der Identitätsbildung stossen. Auf welche Weise verstehen die Eltern die Nachrichten der Lehrpersonen…  Die Zielgruppe des Projekts „Pro Jugend“ sind Lehrpersonen der Volksschulen in deutschsprachiger Schweiz.